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Country Style Heft 63 | Frühling 2013

Watt in Sicht

Außen: typisch Sylt. Innen: viel Licht, unkonventionelles Kosmoflair und ausgesuchte Designerstücke. Wie ein Maßanzug ist das Haus am Sylter Wattenmeer auf den persönlichen Lifestyle seiner Bewohner zugeschnitten.

Bei der Suche nach einem Feriendomizil an der deutschen Küste hatte das Unternehmerpaar viele Orte ins Auge gefasst, nur nicht Sylt. Als seine Kinder noch klein waren hatte es einige Urlaube auf der Nordseeinsel verbracht, die jedoch fast allesamt verregnet waren. Doch die Suche nach einem passendem Haus bzw. Grundstück, das sowohl seinen Ansprüchen genügen als auch über eine gute Verkehrsanbindung und entsprechende Infrastruktur verfügen sollte, erwies sich schwieriger als gedacht. Und so entschloss sich das Paar, Sylt noch einmal eine Chance zu geben.

Aus dieser Chance wurde ein heftiger Flirt, der sich durch den Kauf eines Grundstücks mit Wattblick zu einer großen Leidenschaft entwickeln sollte. „Wir lieben die Gegensätze der Insel, die inspirierende Natur zwischen den kilometerlangen Stränden der Nordsee und dem Watt genauso wie das facettenreiche Angebot zum Shoppen, Ausgehen und Genießen. Aber vor allem lieben wir unser wunderschönes Haus am Watt, das wie ein Maßanzug auf unseren persönlichen Lifestyle zugeschnitten ist“, erzählt die glückliche Hausbesitzerin. Dass der „Wohn-Maßanzug“ so perfekt gelungen ist, daran war das Architektur- und Innenarchitekturbüro Gerdt, das neben der Sylter Dependance ein Büro auf Usedom und in Hamburg betreibt, maßgeblich beteiligt.

 

„Die Schwierigkeit bei diesem ungewöhnlichen Objekt lag darin, dass die Baurechte für das Grundstück bereits eingetragen waren und wir deshalb nicht so frei planen konnten, wie wir uns das gewünscht hätten. So waren wir gezwungen, in manchen Bereichen kleine Kompromisse einzugehen. Doch durch die intensive Zusammenarbeit mit dem Bauamt und viele persönliche Gespräche mit den Bauherren ist es uns gelungen, die Wünsche der Bauherren mit den Baurechtvorgaben in Einklang zu bringen“, erzählt Architekt Jan-Erik Gerdt, der das Architektenbüro gemeinsam mit seinem Vater Helmut Gerdt leitet und auf Sylt aufgewachsen ist. 

 

Ganz oben auf der Wunschliste der Bauherren stand vor allem eines: viel Licht. Ein Wunsch, der gemäß den Sylter Bauvorschriften nicht immer leicht zu erfüllen ist, denn die typischen Friesenhäuser haben traditionell eher kleine Fenster. Und obwohl sich das reetgedeckte Backsteinhaus außen typisch friesisch präsentiert, überrascht es innen mit lichtdurchfluteten Wohnräumen, in denen quasi den ganzen Tag über die Sonne scheint. Das liegt zum einen an der Zahl der Fenster, aber vor allem an deren Anordnung. So fällt das Licht im Wohnzimmer durch zwei gegenüberliegende gläserne „Deelentore“, die einen freien Blick auf die große Terrasse und den liebevoll angelegten Garten bieten, und vier weitere große Fenster.

Auch im Arbeitszimmer im Erdgeschoss kommt das Licht von drei Seiten. Das ermöglichte es, den Raum mit schwarzen Holzpaneelen zu verkleiden. Damit die Holzstruktur erkennbar bleibt, wurde ein spezieller Lack in mehreren Schichten aufgetragen, mit dem Ergebnis, dass sich je nach Lichteinfall und -intensität der Raum immer wieder anders präsentiert. Das atmosphärische Spiel mit Licht und Schatten erlebt man jedoch in der Küche von seiner schönsten Seite, denn von den umlaufenden Fenstern blickt man direkt auf das Naturschauspiel des Wattenmeeres.

 

Ein Panorama, das selbst das Erscheinungsbild des großen La-Cornue-Herds in den Hintergrund drängt. Der La-Cornue-Herd ist Mittelpunkt der wunderschönen „Genuss-Kulisse“ des Hauses. Sie wurde nach den Wünschen des Hausherrn von den Experten der Manufaktur Robinson & Cornish aus massivem Holz komplett nach bester Handwerkstradition gefertigt und mit modernster Küchentechnik ausgestattet. Doch nicht nur die Küche spiegelt bis ins kleinste Detail die individuelle Lebensart der Hausbesitzer wider.

Das in der Möbelbranche arbeitende Ehepaar beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Einrichtungen und weiß den Wert von qualitativer Handwerksarbeit wohl zu schätzen. „Dass man mit Bauherren sowohl in puncto Qualität als auch in puncto exklusiver Ausstattung von Anfang an auf einer Welle schwimmt, ist äußerst selten. Deshalb hat uns dieses Objekt trotz aller Herausforderungen besonders viel Spaß gemacht und die Bauherren können wirklich stolz sein auf ihr neues Zuhause am Watt“, sagt beim Abschied Helmut Gerdt.

Die aktuelle COUNTRY STYLE Ausgabe 3/2013, Heft 63, erhalten Sie in unserem Online-Shop, einfach auswählen und bestellen, oder genießen Sie COUNTRY STYLE viermal im Jahr im kostengünstigen Abonnement frei Haus.

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