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Ticino Turismo

© FOTO Ticino Turismo

Dolce Vita auf Schweizer Art

„Sie ist wunderbar schön, und vom Alpinen bis ganz zum Südlichen ist alles da“, schwärmte Nobelpreisträger Hermann Hesse von seiner Wahlheimat Tessin. War er nach eigenem Bekunden „ein kleiner, abgebrannter Literat“, als er 1919 ins Tessin übersiedelte, so blühte er in Montagnola oberhalb von Lugano auf. Auf der Collina d’Oro, dem „Goldhügel“, verfasste er Weltliteratur wie „Siddhartha“, „Der Steppenwolf“ oder „Narziss und Goldmund“.

Texte & Fotos: Ticino Turismo

Inspirieren ließ sich Hesse von der abwechslungsreichen Seen- und Berglandschaft in den südlichen Voralpen. Diese Kulisse begeisterte die Besucher schon in der Belle Epoque. Die 1882 eröffnete Gotthard-Bahn öffnete dem Fremdenverkehr im südlichsten Kanton der Schweiz die Pforten. Die Zahl der Hotels verzehnfachte sich zwischen 1880 und 1912 von 20 auf 208, und jene der verfügbaren Betten erhöhte sich von 1400 auf 7700.

Nun steht das Tessin, durch das stets ein Hauch von Italien weht, erneut vor einer verkehrstechnischen Revolution. Mit der Inbetriebnahme des 57 Kilometer langen Gotthard-Basistunnels Ende 2016 wird sich die Reisezeit zwischen Lugano und Zürich auf knapp zwei Stunden verkürzen. Folglich gelangt man auch von Deutschland aus schneller in jene Gegend, über die der gebürtige Calwer Hesse schrieb: „Hier scheint die Sonne inniger, und die Berge sind röter, hier wächst Kastanie und Wein, Mandel und Feige, und die Menschen sind gut, gesittet und freundlich …“

Seitdem ist zwar viel Wasser in den Luganersee und in den Lago Maggiore geflossen, aber der Reiz der Tessiner Landschaft ist geblieben. Um für das neue Zeitalter, das mit der Neuen Eisenbahnalpentransversale (NEAT) beginnt, gewappnet zu sein, wurden im Tessin in den vergangenen Monaten Hunderte von Millionen Franken investiert. Es entstanden neue Hotels, Pensionen, Restaurants, Museen, Freizeitparks und weitere touristische Attraktionen (siehe nachfolgende Auswahl). Damit wird sichergestellt, dass Tessin auch in Zukunft die höchsten Erwartungen seiner Gäste erfüllt und ein idealer Ort für erholsame Tage fernab des grauen Alltages bleibt. Schließlich lief Hermann Hesse hier nicht von ungefähr zur Höchstform auf!

Mehr Infos: www.ticino.ch

 Luganos neues Wahrzeichen
LAC Lugano
Lugano will sich in Zukunft als Kulturstadt profilieren. Das LAC – das Kürzel steht für Lugano Arte e Cultura – lässt sich die Stadt mehr kosten als jedes andere bisherige Projekt. Die Investitionen der öffentlichen Hand belaufen sich auf 169 Millionen Franken. Das vom Architekten Ivano Gianola geplante LAC soll seine Pforten im September 2015 öffnen und beinhaltet einen Theater- und Konzertsaal sowie Räumlichkeiten für Ausstellungen und Events. www.luganolac.ch

 Die Geheimnisse des San Giorgio
Museo dei fossili
Berge wie Pyramiden, tiefblaue Seearme, verträumte Dörfer: Die Landschaft um den 1097 Meter hohen Monte San Giorgio würde das Label UNESCO-Weltnaturerbe allein schon aufgrund ihrer Schönheit verdienen. Einzigartig machen sie jedoch die Schätze, die im Untergrund verborgen sind: bis zu 230 Millionen Jahre alte Fossilien von längst ausgestorbenen Meeresbewohnern. Ein Teil der insgesamt über 10000 Funde kann seit Oktober 2012 im neuen Museum in Meride besichtigt werden. Es wurde nach den Plänen des einheimischen Stararchitekten Mario Botta gebaut. www.montesangiorgio.org

 Eintauchen in eine andere Welt
Termal i Salini Locarno
Der im Sommer 2013 neu eröffnete Solebad- und Wellnessbereich des Lido di Locarno besticht durch seine Lage direkt am Lago Maggiore – und durch seine einzigartige Architektur. Die Nischen, Grotten und Kaskaden erinnern in der Tat an die bekannten Tessiner Flusstäler. Im Gegensatz zu herkömmlichen Bädern ist Termali Salini & Spa Lido Locarno nicht nur horizontal, sondern auch vertikal organisiert. Fühlt man sich in der Saunalandschaft im Untergeschoss wie in eine Unterwasserwelt versetzt, so genießt man in den Spa-Räumen auf dem Dachgeschoss einen atemberaubenden Blick auf den See und das Bergpanorama. www.lidospa-locarno.ch

 Wanderparadies wird Nationalpark
Nationalpark des Locarnese
Im Verlaufe des Jahres 2015 ist die Eröffnung des Parco Nazionale del Locarnese vorgesehen. Das Parkgelände reicht von den Brissago-Inseln im Lago Maggiore bis zum Gipfel des 2863 Meter hohen Wandfluhhorns und wechselt dabei von einem subtropischen zu einem alpinen Klima. Ziel ist es, diese außergewöhnlich schöne Natur- und Kulturlandschaft, zu der u.a. das Centovalli, das Onsernone-Tal und das Walserdorf Bosco Gurin gehören, nachhaltig zu schützen und aufzuwerten. Im Gegensatz zum bisher einzigen Schweizer Nationalpark im Engadin, einem klassischen Naturreservat, werden dem Menschen im Parco Nazionale del Locarnese Arbeits- und Lebensräume zugestanden. www.parconazionale.ch

 Ein spritziges Vergnügen
Splash e Spa Tamaro
Der im Juni 2013 in Rivera bei Lugano eröffnete Splash e Spa Tamaro gilt als der innovativste und modernste Wasserpark Europas. Ein Besucher verbraucht nicht mehr als eine halbe Badewanne voll Wasser – und bekommt dennoch jede Menge Action, Spaß und Erholung geboten. Der preisgekrönte Wasserpark überrascht durch sein spezielles und futuristisches Design. Er besteht aus drei Kuppeln: In der Unterhaltungskuppel gibt es ein großes Wellenbad, eine Poolbar mit über fünfzig Cocktails und eine Kinderattraktionen. Während in der Spaßkuppel der Horror-Tunnel und der Gravity-Killer für Adrenalinschübe sorgen, kann man in der Wellnesskuppel mit Saunen, Dampfbädern und Massagen entspannen und den Alltag vergessen. www.splashespa.ch

 Erlebniswelt im Reduit-Bunker
Sasso San Gottardo
Im 20. Jahrhundert war die Befestigungsanlage Sasso San Gottardo einer der geheimsten Orte der Schweiz. Nun ist der ehemalige Bunker in einen Themenpark umgewandelt worden. In dem Stollen- und Kavernenlabyrinth tief im Berg wird dem Besucher nicht nur der Mythos Gotthard vor Augen geführt, sondern es werden ihm auch Themen wie Mobilität, Wasser, Energie, Wetter, Klima und Sicherheit nähergebracht. Die Promotoren sehen in Sasso San Gottardo einen „Leuchtturm für den nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen im 21. Jahrhundert“. www.sasso-sangottardo.ch

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